KC Gut Holz gelingt Titelverteidigung

Hochklassige und spannende Finalspiele
Der Finalspieltag der Kegelortsmeisterschaft Mörlenbach 2011/12 begann mit dem Kampf um Platz drei zwischen dem KC Nachtschwärmer und dem KC Lustige Neune. Konzentriert auf ihre fast schon aus den Augen verlorene Chance doch noch einen Podestplatz zu erklimmen gingen die Nachtschwärmer ans Werk. Hans Dörsam eröffnete mit sehr guten 210 und nahm Dodo Hölzing (199) zum Auftakt gleich elf Holz ab. Dies setzte sich im zweiten Paar fort, als Monika Weber mit 208 gegen Klaus Horbachs 202 weiter an Boden gewann. Auch Wolfgang Deck stellte seine zuletzt gute Form mit 210 erneut unter Beweis und baute den Vorsprung aus, da Gudrun Horbach für die Lustigen Neune nach guter Leistung in die Vollen im Abräumen leicht nachließ und 195 als Gesamtergebnis einbrachte. Vor dem Schlusspaar lagen die Nachtschwärmer damit mit 32 Holz vorne, doch was bedeutet solch ein Rückstand schon für den stärksten Kegler dieser Saison, Klaus Sattler? Olaf Ofenloch musste vorlegen und erspielte solide 201 Holz, für Sattler bedeutete dies ein Soll von 234 für den Mannschaftssieg. Und wieder spulte der Mann mit den eisernen Nerven einen faszinierenden Durchgang herunter, holte Holz um Holz auf, hatte es auf der Hand, das Traumergebnis zu erreichen, und doch: am Ende waren es 231 Zähler, womit es ganz knapp nicht reichte. Die Nachtschwärmer gewannen 829:827 und sicherten sich damit Platz drei in einer packenden Begegnung, dem KC Lustige Neune blieb nach einer starken Saison der undankbare vierte Platz, aber mit dem Einzelortsmeistertitel für Klaus Sattler auch ein ganz großer Erfolg.

Im anschließenden Finale trafen im ewig jungen Duell die Dauerkonkurrenten KC Die Flinken 1 und KC Gut Holz aufeinander und es sollte eine Partie werden, die den Namen Finale verdient hatte. Vor allem das Startpaar zeigte gleich, welches Niveau nötig sein würde, um den Titel zu gewinnen: Helmar Mehner erspielte fabelhafte 232 für die Flinken, Gerhard Schmitt setzte dem ebenso großartige 227 entgegen. Rainer Reinheimer legte dann 209 vor, Peter Schmitt büsste für Gut Holz mit 203 noch mal einige Zähler im Teamergebnis ein, bei Halbzeit führten die Flinken also mit 11 Holz Vorsprung. Die alte und neue Einzelortsmeisterin der Damen, Sigrid Reinheimer, reihte sich in die Top-Ergebnis-Reihe ihrer Mannschaftskameraden mit 216 nahtlos ein, der Druck für die Routiniers des KC Gut Holz wuchs. Für diese erreichte Jürgen Schmitt in der Folge zwar starke 211 Holz, gab damit aber wieder 5 Punkte mehr an den Gegner ab. Wolfgang Möller hatte es nun in der Hand, die Entthronisierung des Titelverteidigers perfekt zu machen, doch er hatte nicht seinen besten Tag erwischt. Lief es in die Vollen noch recht „normal“, patzte er ins Abräumen unglücklich mit zahlreichen Fehlwürfen. Als er die Bahn verließ, zeigte die Anzeigetafel nur 189 Holz auf der Habenseite. Nun war es Georg Eckert vom KC Gut Holz vorbehalten, mit einem satten Zweihunderter den Kampf noch zu drehen, was ihm auch gelang. Vor allem seine exzellenten Qualitäten ins Abräumen (89 Holz) brachten Eckert letztlich 224 Zähler ein, der KC Gut Holz hatte nach langem Hinterherlaufen am Ende das Finale doch noch mit 865:846 gewonnen und seinen Mannschaftstitel verteidigt. Der KC Die Flinken 1 als würdiger Vizemeister aber wird durchatmen und in der kommenden Saison einen neuen Anlauf nehmen.

Nach dem sportlichen Höhepunkt folgt nun mit dem Keglerball am 24.03. in der Sporthalle der SKG Ober-Mumbach der traditionelle feierliche Abschluss der Saison mit der Siegerehrung und einem unterhaltsamen Programm.

Platz fünf geht an Die Flinken 2

KC Lachplatt holt sich die Rote Laterne

Der vorletzte Wettbewerbstag bei der Mörlenbacher Ortsmeisterschaft bescherte im Kampf um die Positionen 5-7 drei Teams einen Doppelspieltag, in dem jeder gegen jeden anzutreten hatte.
Im Auftaktmatch setzte sich der KC Die Flinken 2 mit 825:782 gegen den KC Lachplatt durch. Für den Sieger spielten Brunhilde Deparade mit 203, Marion Göttmann mit 213 und Klaus Deparade mit der Tagesbestleistung von 224 Holz ausgezeichnete Resultate. Da machte es letztlich wenig aus, dass Andreas Quick mit 185 nicht ganz seine Normalform erreichte. Dem hatte die Lachplatt gut aufgelegte Franz Frömel (208) und Marianne Walter (206) entgegen zu setzen, auch Kurt Cech hielt mit seinen 193 noch mit, Resi Cech blieb dagegen bei 175 hängen, und so ging der Sieg klar an die stärkere Mannschaft des Gegners.
Auch in der zweiten Begegnung dominierte der KC Die Flinken 2 gegen die Damenriege der Verflixten 7. Brunhilde Deparade steigerte sich nun noch auf 214 und diesmal hatte auch Andreas Quick wieder in die Erfolgsspur gefunden, was mit 215 belohnt wurde. Zwar wehrten sich die Verflixten 7 mit Nadine Henkel (193) und Anne Krall (208) bis zur Halbzeit kräftig, doch Michaela Dollinger (173) und Daniela Sattler (186) blieben anschließend etwas unter diesem Niveau, sodass die Flinken auch locker verkraften konnten, dass in dieser Partie Marion Göttmann (182) und Klaus Deparade (190) deutlich hinter ihren Leistungen der ersten Auseinandersetzung zurück blieben. Am Ende stand auch hier ein klarer 801:760-Erfolg der Flinken 2, die sich somit Platz fünf sicherten.
Ein spannendes Duell lieferten sich zu ihrem Turnierabschluss im Kampf um den 6.Platz der KC Lachplatt und der KC Die Verflixte 7. Paar eins bescherte keinem Team einen bedeutsamen Vorsprung, denn Uwe Blank erzielte 187 für die Lachplatt, Anne Krall 192 für die Verflixte 7. In der Folge sah dann alles nach einem klaren Sieg der Lachplatt aus, denn wieder waren Marianne Walter (209) und Franz Frömel (211) mit prima Leistungen eine Bank für ihr Team. Daniela Sattler (185) und Michaela Dollinger (189) blieb nichts anderes übrig, als den Rückstand auf 41 Holz vor dem letzten Paar zu begrenzen. Und hier geschah doch noch die Wende. Kurt Cech gelang in die Vollen wie auch ins Abräumen nicht, Stabilität in sein Spiel zu bekommen, 168 Holz war das Resultat. Nun lag es an Manuela Sattler, das Spiel noch zu drehen, was sie auch mit einer Bravourleistung von 221 Holz schaffte. Mit 787:775 gewannen die Verflixten 7 die Partie und sicherten sich Rang 6, während der Lachplatt, die im Turnierverlauf lange sogar wie ein sicherer Halbfinalist ausgesehen hatte, am Ende nur der letzte Platz blieb, der mit der Roten Laterne belohnt werden wird.

Halbfinalkrimi mit Verlängerung

KC Die Flinken 1 und KC Gut Holz ziehen ins Finale ein
Dramatik pur und den Halbfinals angemessene ausgezeichnete Kegelergebnisse gab es am Samstag bei der Mörlenbacher Ortsmeisterschaft zu sehen.

Paarung eins führte den KC Lustige Neune und den KC Die Flinken 1 zusammen, eine Partie, die völlig offen erschien, was sich auf packende Art und Weise bewahrheiten sollte. Emil Eck eröffnete für die Flinken mit sehr starken 218 Holz, doch die Lustigen Neune ließen sich nicht schocken: Dorothee Hölzing hielt mit 211 exzellent dagegen und ihr Team übernahm sogar anschließend die Führung, als Klaus Horbach mit 204 seinem Kontrahenten Helmar Mehner (193) elf Holz abnahm. Beim dritten Paar jedoch wendete sich das Blatt wieder zugunsten der Flinken, denn Rainer Reinheimer erspielte vortreffliche 215 und machte gegen Gudrun Horbach (185) mächtig an Boden gut. Schlusskegler Wolfgang Möller legte solide 206 vor, sodass die Aufgabe für Klaus Sattler nahezu unlösbar erschien. 232 Holz musste er nun bringen, um die Niederlage für seine Lustigen Neune abzuwenden. Nach 148 in die Vollen blieben 84 als Abräumsoll übrig, und tatsächlich: Sattler kegelte furios und hatte nach 24 Wurf 81 Holz erzielt. Und dann geschah das Unwahrscheinliche schlechthin: mit einem Dreier ins volle Bild waren 232 als sein Gesamtergebnis erzielt, die Mannschaftspartie stand 832:832 Unentschieden, Das Reglement sieht für diesen Fall eine Verlängerung mit fünf Wurf durch jeden Kegler in die Vollen vor. Hier zeigten sich die Flinken, angeführt von Emil Eck, als die nervenstärkeren und gewannen mit 108:101 und zogen so ins Finale ein.

Im zweiten Semifinale traf der Turnierfavorit KC Gut Holz auf den KC Nachtschwärmer, der sich eine Außenseiterchance ausrechnete. Gut Holz startete mit Gerhard Schmitt und 208 gut in die Begegnung, für die Nachtschwärmer begann Hans Dörsam mit ordentlichen 202. Fast ausgeglichen endete das zweite Duell zwischen Peter Schmitt (208) und Monika Weber (207). Auf dem spielstärksten Niveau nahm im dritten Paar dann auch Jürgen Schmitt (224) seinem Gegenüber Wolfgang Deck (215) einige Holz ab. Ein fulminant in die Vollen aufkegelnder Georg Eckert hatte seine Probleme ins Abräumen und brachte 207 als Gesamtergebnis ins Ziel. So verblieb für Olaf Ofenloch die Chance seine Nachtschwärmer noch zum Sieg zu führen, doch auch ihm gelang ins Abräumen zu wenig. Mit 191 komplettierte er das Mannschaftsresultat auf 815 Holz, der Finaleinzug ging aber mit 847 Zählern an den KC Gut Holz, der nun in zwei Wochen im Endspiel-Evergreen auf den KC Die Flinken 1 trifft. Um die Bronzemedaille kämpfen zuvor der KC Nachtschwärmer und der KC Lustige Neune.

Marianne Walter/Olaf Ofenloch siegen beim Paarturnier

Zweite Auflage des Wettbewerbs findet erneut guten Anklang
Zum zweiten Male veranstalteten Heidi Wirth und Markus Pappermann an drei Samstagen vor den Finalkämpfen der Mörlenbacher Kegelortsmeisterschaft das Paarturnier, und erneut ließ sich die Keglergemeinde nicht lange bitten. Neben 26 Kegelfreunden aus allen Klubs des Ortsmeisterschaftsbetriebs nahmen erfreulicherweise auch 6 „Amateure“ in diesem Jahr teil, von denen sich mit Sarah Trnkov sogar eine junge Dame an der Seite ihres Partners Jürgen Schmitt bis in die Finalrunde vorkämpfen konnte. Dort belegten sie einen beachtlichen sechsten Platz, knapp hinter Nadine Henkel und Andreas Quick, die auf Rang fünf einkamen, aber noch vor Brunhilde Deparade/Markus Pappermann und Ilse Kollmann/Rudi Dörsam.
In zwei Vierergruppen hatten sich die Favoriten Marianne Walter/Olaf Ofenloch und Resi Cech/Klaus Deparade durchgesetzt und mussten dann noch in den Halbfinals den jeweils Zweiten der anderen Gruppe ausschalten. M.Walter/O.Ofenloch stand dabei die Kombination Sabine Henkel und Uwe Blank gegenüber, doch nach ausgezeichnetem Wettkampf in Vor- und Finalrunde bis dahin schwanden dann bei dem Verflixte7-/Lachplatt-Duo so langsam die Kräfte, die Favoriten setzen sich ins Finale durch. Im zweiten Semifinale lag schon eher eine Überraschung im Bereich des Möglichen, denn die Routiniers Anne Krall/Ernst Bröckel lieferten Resi Cech/Klaus Deparade heftige Gegenwehr, bei der nicht viel am Sieg fehlte. Letztlich kam es aber so doch zum erwarteten Finale, in dem sich das Duo Marianne Walter und Olaf Ofenloch sicher den Titel gegen R.Cech/K.Deparade erspielte. Platz drei holten sich zuvor A.Krall/E.Bröckel gegen S.Henkel/U.Blank.
Die Siegerehrung schloss den Wettbewerb unmittelbar nach dem Endspiel ab, für alle Paare des Finaltages hatten die Organisatoren Urkunden und Präsente bereit. Doch nicht nur die Aussicht darauf, auch der Tandemspielmodus, der Spaß und die spannende Frage, mit welchem Partner – auch einmal über die Vereinsgrenzen hinweg - einen das Los zusammenführt, machen den Reiz des Turniers aus, zu dem sicher auch im kommenden Jahr Interesse besteht und ein Termin gefunden wird.

Vereinsrekord für die Verflixten 7

KC Nachtschwärmer löst Halbfinalticket
Der letzte Hauptrundenspieltag der Kegelortsmeisterschaft Mörlenbach hatte es noch einmal in sich. In drei Begegnungen gab es nicht nur spannende Partien zu sehen, sondern auch die Vergabe des vierten Halbfinalplatzes spitzte sich zu einem wahren Krimi bis zum letzten Wurf zu. Und dies war in erster Linie einer fulminant aufkegelnden Damentruppe der Verflixten 7 zu verdanken, die im ersten Match des Tages den KC Lachplatt mit einem neuen Vereinsrekord von 806:768 besiegten. Dabei sah es bei Halbzeit noch gar nicht so gut für die Verflixten 7 aus, denn Nadine Henkel (191) und Anne Krall (200) kegelten stark, aber die Lachplatt hatte nach Marianne Walters Auftakt (187) mit Franz Frömel und seinen exzellenten 219 anfangs mehr zu bieten. Sabrina Horbach wendete anschließend das Blatt mit einer Klasseleistung ins Abräumen. Ihre 206 schockten Kurt Cech, der mit 182 wichtigen Boden für sein Team einbüsste. Als dann auch noch Michaela Dollinger ausgezeichnete 209 erspielte, denen Uwe Blank nur 180 entgegen setzen konnte, war die Überraschung perfekt: Die Damen hatten ihren ersten Saisonsieg in der Tasche, erstmals über 800 Holz erzielt und die Bahn freigemacht für ein echtes Endspiel um den vierten Platz zwischen dem KC Nachtschwärmer und dem KC Die Flinken 2, in dem es um das letzte Halbfinalticket ging.

Markus Pappermann startete mit mässigen 171, Brunhilde Deparade dagegen schaffte sehr gute 201, die Flinken 2 lagen gleich deutlich vorn. Doch dann rissen die drei anderen Nachtschwärmer mit Bravourleistungen das Ruder herum. Monika Weber (215), Wolfgang Deck (220) und Olaf Ofenloch (212) kämpften hoch konzentriert Holz um Holz zurück. Andreas Quick (196) und Marion Göttmann (208) hatten jedoch auch gute Ergebnisse erbracht, und Klaus Deparade, dem kein Fehlwurf unterlief, wäre beinahe noch am Ende der entscheidende Konter gelungen. Erst mit dem Kranz im vorletzten Wurf war klar, dass seine 206 für die Flinken 2 knapp nicht reichen würden. Mit 818 zu 811 gewannen die Nachtschwärmer und feierten so den nicht mehr für möglich gehaltenen Einzug ins Halbfinale, wo sie auf den hohen Favoriten KC Gut Holz treffen werden.

Die zweite Halbfinalpartie werden dann der KC Lustige Neune und der KC Die Flinken 1 bestreiten, zwei Teams, die sich am Samstag schon zum Hauptrundenabschluss gegenüberstanden und da einen Vorgeschmack auf die K.O.-Runde bekamen. Dieses Duell gewannen die Lustigen Neune dank der Tagesbestleistung von Dorothee Hölzings 227 Holz. Auch bei den Flinken gab es mit Rainer Reinheimer (216) einen herausragenden Kegler, ansonsten blieben die Leistungen hüben wie drüben unter der magischen 200er-Marke. Doch auch hier waren die Lustigen Neune mit Klaus Sattler (197), Klaus Horbach (193) und Gudrun Horbach (186) noch etwas erfolgreicher als die Flinken, für die Emil Eck (181), Helmar Mehner (193) und bei seinem Comeback Wolfgang Möller (191) das Teamergebnis vervollständigten. So standen unter dem Strich 803 Holz für die Lustigen Neune zu Buche, 781 für die Flinken, die nun auf die Revanche im Halbfinale hoffen.

Klaus Sattler setzt Ausrufezeichen

KC Lustige Neune überzeugt zum Jahresbeginn
Zwei Partien standen am vorletzten Hauptrundenspieltag statt, mit dem die Kegelorts-meisterschaft Mörlenbach im neuen Jahr ihre Fortsetzung fand.
Dass sie keinen Weihnachtsspeck angesetzt hatten, zeigten dabei die Kegler des KC Lustige Neune eindrucksvoll. Mit 839:756 beherrschten sie den KC Lachplatt deutlich und streben nun als derzeit Tabellendritter klar einen Platz auf dem Podest an. Für die Lachplatt, die sich mit einem Erfolg das Halbfinalticket schon hätten sichern können, startete Marianne Walter mit soliden 196 Holz fast gleich mit ihrem Gegner Klaus Horbach, der 199 erzielte. Paar zwei brachte darauf eine erste Kräfteverschiebung zugunsten der Lustigen Neune, denen Gudrun Horbach (196) gegen Resi Cech (172) einen Vorteil erspielte. Kurt Cech griff nochmals für die Lachplatt mit 205 an, doch Dorothee Hölzing parierte mit sehr guten 209. Franz Frömel schloss mit 183 den Reigen der Lachplatt, hatte so jedoch dem überragenden Kegler der Lustigen Neune, Klaus Sattler, zu wenig entgegen zu setzen. Sattler legte zum wiederholten Mal eine Sahneleistung hin und übernahm mit 235 auch die Führung in der Herreneinzelwertung.

Im Kellerduell zwischen dem KC Verflixte 7 und dem KC Die Flinken 2 standen sich zwei noch sieglose Teams gegenüber. Ersatzgeschwächt fielen die Verflixten 7 mit Sabine Henkel und ihren 171 schon im Startpaar ein wenig zurück, da Ilse Kollmann auf 192 Holz kam. Obwohl Ursel Löll dann beachtliche 180 erreichte, verdoppelte sich der Rückstand hernach, weil Andreas Quick den Flinken 2 gute 199 bescherte. Ein ähnliches Bild ergab auch Paarung drei: hüben Michaela Dollinger mit 177, drüben Marion Göttmann 198. Daniela Sattler gelang zum Abschluss mit 190 das beste Ergebnis ihres Teams, doch auch sie musste nochmals an Klaus Deparade (199) einige Holz abgeben. Unterm Strich führte dies zu einem ungefährdeten 788:718-Erfolg für die Flinken 2, die so ihren endlich ihren ersten Saisonsieg feiern konnten.

Überragender Georg Eckert

Klarer Sieg für Gut Holz im Topspiel mit Superergebnissen
Die Kegelortsmeisterschaft in Mörlenbach scheint in dieser Saison zu einer einzigen Demonstration der Stärke eines Teams zu werden. Dass dem KC Gut Holz jemand in die Parade fahren könnte, wird immer unwahrscheinlicher. Auch im Topspiel der Hauptrunde gegen den Erzrivalen KC Die Flinken 1 dominierten die Routiniers die Partie auf einem Niveau, von dem alle anderen weit entfernt sind. Gerhard Schmitt eröffnete mit grandiosen 226 Holz den Kampf, und schon dies schockte die Flinken nachhaltig, für die Emil Eck mit 195 gleich deutlich an Boden verlor. Der Führende der Einzelwertung, Peter Schmitt, legte 210 für Gut Holz nach und baute den Vorsprung gegen Sigrid Reinheimer (190) weiter aus. Ähnlich verlief Paar drei, wo Jürgen Schmitt (216) seinem Gegenüber Rainer Reinheimer (192) weitere 24 Holz abnahm. Bis dahin waren die Gut Holz-Kegler noch sehr gut gewesen. Was dann aber Georg Eckert ablieferte, war eine Vorstellung, wie sie auf der Kegelbahn Ober-Mumbachs schon lange nicht mehr zu sehen war: 98 Holz im Abräumen und 246 insgesamt vervollständigten das Resultat für sein Team auf bravouröse 898 Zähler. Helmar Mehner reihte sich mit 195 in die Leistungsriege seiner Flinken ein, für die so in Summe nur 772 Holz zusammenkamen. In dieser Verfassung steuert der Rekordmeister KC Gut Holz zweifellos geradewegs auf seinen dreizehnten Titel zu und alle vier Kegler werden auch in der Einzelwertung ganz vorne zu finden sein.
Zu seinem ersten Saisonsieg kam in der zweiten Auseinandersetzung des Abends der KC Nachtschwärmer, der das traditionelle Nikolausspiel gegen den KC Verflixte 7 mit 809:722 klar für sich entschied. Eine solide ausgeglichene Mannschaftsleistung ohne Leistungsabfall kegelten Markus Pappermann (198), Monika Weber (206), Wolfgang Deck (198) und Olaf Ofenloch (207). Dem konnten die Damen der Verflixten 7 nur bis zur Hälfte des Matches durch Nadine Henkel (201) und Anne Krall (186) noch einigermaßen gegensteuern. Daniela Sattler (168) und Michaela Dollinger (167) ließen jeweils bereits in die Vollen zu viele Kegel stehen, um noch die Spannung im Teamkampf aufrecht erhalten zu können. Beide Mannschaften werden sich nun wohl im März im Kampf um die Plätze 5-7 wieder sehen.

KC Die Flinken 1 behält weiße Weste

Auch Lachplatt fast sicher im Halbfinale
Die Mörlenbacher Ortsmeisterschaft im Kegeln wurde am Wochenende mit zwei Partien fortgesetzt, in denen Weichen für die Besetzung der Halbfinals gestellt wurden. Unter Siegesdruck stand dabei zunächst der Vorjahresdritte KC Die Flinken 2 gegen den KC Lachplatt. Völlig offen blieb die Auseinandersetzung im ersten Paar, wo Brunhilde Deparade den Flinken 182 Holz auf die Habenseite brachte, was Franz Frömel mit 184 beantwortete. Ins Hintertreffen gerieten die Flinken in der Folge, als Andreas Quick 188 vorlegte. Marianne Walter konterte diese nämlich mit exzellenten 214, wobei vor allem ihre tadellose Leistung ins Abräumen (76) hervorstach. Auf der Gegenseite keimte nochmals Hoffnung auf, als Marion Göttmann zwar auch nur 183 schaffte, jedoch Uwe Blank für die Lachplatt sich mit 166 begnügen musste und so der Vorsprung seines Teams auf 11 Holz zusammenschmolz. Klaus Deparade kämpfte aufopferungsvoll und ragte letztlich mit seinen 207 auch klar in seiner Mannschaft heraus, doch Kurt Cech ließ sich für den KC Lachplatt die Butter nicht mehr vom Brot nehmen, das war nach bravourösen 159 schon in die Vollen klar. 63 weitere Holz ins Abräumen bedeuteten für ihn am Ende Tagesbestleistung von 222 Holz und bescherten dem KC Lachplatt einen 786:760-Erfolg gegen den KC Die Flinken 2. Für diese bestehen nur noch theoretische Chancen auf das Erreichen des Halbfinales, während die Lachplatt ihren Platz dort fast sicher hat.

Um ihre wohl letzte Chance kämpfte auch der KC Nachtschwärmer in der Begegnung mit dem Tabellenzweiten KC Die Flinken 1. Für letztere eröffnete Rainer Reinheimer mit 198 Holz, eine Leistung, die Hans Dörsam genau egalisieren konnte. Auch das zweite Duell endete fast pari, doch man musste schon ahnen, dass Helmar Mehners 189 für die Flinken die Chance für die Nachtschwärmer gewesen wäre, sich ein Polster zu schaffen, was Monika Weber (191) allerdings nicht gelang. Und es hätte schon ein kräftiger Vorsprung sein müssen, denn Emil Eck zeigte daraufhin, dass er für die Flinken derzeit das Zugpferd ist. Seine ausgezeichneten 221 lenkten sein Team unweigerlich auf die Siegerstraße, weil Markus Pappermann dem nur 179 entgegen halten konnte. Sigrid Reinheimer konnte so beruhigt ins Schlusspaar einsteigen und ließ auch nichts mehr anbrennen. 204 Holz standen zu Buche, Olaf Ofenloch konterte zwar mit 205 und holte den direkten Sieg im Vergleich. Der Gesamtsieg aber ging mit 812:773 klar an den KC Die Flinken 1, der nun in der kommenden Woche mit weißer Weste ins Topspiel gegen den KC Gut Holz gehen kann. Die noch immer sieglosen Nachtschwärmer haben aber nun wohl Vorlieb zu nehmen mit der Trostrunde um die Positionen 5-7.

Peter Schmitt setzt das Glanzlicht

Standesgemäßer Erfolg für KC Gut Holz
Im einzigen Duell der Kegelortsmeisterschaft Mörlenbach am vergangenen Wochenende setzte der Titelträger KC Gut Holz seine Siegesserie fort. Gegen den KC Lachplatt profitierte der Meister von einer schwächeren Leistung des Gegners, bei dem Marianne Walter mit nur 173 Holz den Kampf eröffnete. Gerhard Schmitt war daraufhin mit seinen 193 zwar sicher nicht ganz zufrieden, erarbeitete so aber gleich einen soliden Vorsprung. Paar Nummer zwei brachte dann bereits die Entscheidung, denn während Franz Frömel der Lachplatt 186 zum Addieren bescherte, setzte Peter Schmitt für die Gut Holz-Routiniers das Glanzlicht des Tages mit 228. In dieser Form ist er auf dem besten Wege, auch in der Herreneinzelwertung den Platz ganz oben auf dem Treppchen zu ergattern. Die Lachplatt vervollständigte ihr Teamresultat mit Resi Cech (158) und Kurt Cech, dem gute 205 gelangen, auf 722 Holz. Am Ende waren dies mehr als hundert Holz weniger als der KC Gut Holz, für den Jürgen Schmitt (195) und ein wieder gut aufgelegter Georg Eckert (209) das Gesamtergebnis auf 825 Holz schraubten.

Topfavorit marschiert mit Riesenschritten

Auch Lustige Neune erzielen wichtigen Sieg
Mit drei Begegnungen fand die Kegelortsmeisterschaft Mörlenbach in der letzten Woche mit einem vollen Programm ihre Fortsetzung. In der ersten davon traf der KC Rote Teufel auf den KC Die Verflixte 7 und holte sich mit klarem Vorsprung seinen ersten Sieg. Auf Seiten der Teufel waren mit Heinrich Göttmann (202 Holz) und dem überragenden amtierenden Einzelortsmeister Heiner Kadel (233 Holz) die beiden klar besten Kegler zu finden. Dem hatten die Damen der Verflixten 7 kein Spitzenergebnis entgegen zu halten. Anne Krall (175), Manuela Sattler (173), Nadine Henkel (183) und auch Daniela Sattler (168) hatten das Wurfglück diesmal nicht gepachtet und kamen nicht annähernd an die magische 200er-Grenze heran, das Teamresultat blieb mit 699 Holz entsprechend mäßig. So reichten auch die beiden anderen Ergebnisse von Rüdiger Holch (172) und Armin Groß (180) den Teufeln locker aus, um bei 787 Holz einen klaren Mannschaftserfolg einzufahren.

In ganz anderen Leistungssphären befindet sich derzeit der Titelverteidiger KC Gut Holz, der auch den KC Nachtschwärmer mit einer Glanzvorstellung deutlich in die Schranken wies. Wenn ein Team schon mit dem Startkegler Gerhard Schmitt bei guten 208 Holz das schwächste Einzelergebnis erzielt, ist klar, was danach folgte: Peter Schmitt mit 227 und Jürgen Schmitt mit 225 ließen die Kegel reihenweise purzeln und die Gegner hinter sich, und auch Georg Eckert reihte sich am Ende mit sehr guten 210 nahtlos ein. Einer solchen Qualität hätten die Nachtschwärmer auch an einem besseren Tag nicht genügend entgegensetzen können. Wie gewohnt waren in ihren Reihen Monika Weber (212) und Olaf Ofenloch (209) treffsicher unterwegs, Hans Dörsam (191) und Wolfgang Deck (166) konnten dieses Niveau aber nicht mithalten. Unterm Strich ergab sich so ein 870:778-Erfolg für den KC Gut Holz, den man so getrost als Topfavoriten für den Mannschaftstitel ansehen kann, auch seine Einzelkegler werden alle ein gewichtiges Wort um die Krone im Herreneinzelwettbewerb mit sprechen.

Die erwartet spannende Paarung lieferten sich anschließend der KC Lustige Neune und der KC Die Flinken 2. Von Beginn an mussten die Lustigen Neune hinterherlaufen, als Arnulf Sattler mit 178 auf die Flinke Brunhilde Deparade mit guten 205 schon beträchtlich einbüßte. Klaus Sattler kämpfte dann mit ausgezeichneten 212 sein Team wieder zurück, indem er Andreas Quick (198) in Schach hielt, und auch Gudrun Horbach machte mit 195 gegen Marion Göttmann (191) wieder etwas Boden gut. Marion Hirschbiel ging aber immer noch mit einem leichten Rückstand in das Schlusspaar gegen Klaus Deparade. Würde hier ihre solide Leistung von 196 tatsächlich aber ausreichen können, um das Blatt noch zu wenden? Die Antwort darauf lautete: Ja, denn Klaus Deparade mühte sich, fand aber nicht zu seiner Form und blieb bei 176 Holz hängen; der KC Die Flinken 2 hatte den sicher geglaubten ersten Saisonsieg doch noch aus der Hand gegeben. Mit 781:770 gelang den Lustigen Neunen nun schon der dritte Erfolg im vierten Duell, was sie dem Einzug ins Halbfinale einen deutlichen Schritt näher kommen lässt.

Tabellenführung geht an den KC Gut Holz

Peter Schmitt erzielt die Tagesbestleistung
Siegreich, aber mit sehr unterschiedlichen Holzzahlen bestritten die beiden Favoriten um die Kegelortsmeisterschaft Mörlenbach ihre Begegnungen am vergangenen Spieltag. Der KC Die Flinken 1 fand in seiner Partie gegen den KC Lachplatt nur mühsam die Erfolgsspur und musste am Ende heilfroh sein einen 797:773-Sieg eingefahren zu haben. Die Lachplatt, die schon in der Vorwoche für Furore sorgte, begann mit Marianne Walter und 210 sowie Franz Frömel mit exzellenten 219 erneut auf ganz hohem Niveau. Davon beeindruckt zeigten Emil Eck (199) und Helmar Mehner (205) nicht ganz ihre Topleistungen, und plötzlich lag der klare Favorit bei Halbzeit mit 25 Holz in Rückstand. Das Ehepaar Cech aber musste erleben, wie sich binnen einer Woche großartige mit bescheideneren Ergebnissen abwechseln können. Resi Cech blieb bei 178 Holz hängen, büßte aber auch erst die Hälfte des Vorsprungs ein, weil auch Rainer Reinheimer für die Flinken nicht über 189 hinauskam. Kurt Cech gelang dann aber mit 166 noch weniger, und diese Chance ließ sich Sigrid Reinheimer folglich auch nicht entgehen. Mit 204 Holz sicherte sie ihrer Mannschaft doch noch den Gesamtsieg.
Um jedoch mit dem Titelverteidiger KC Gut Holz auf Augenhöhe zu bleiben, bedarf es im weiteren Rundenverlauf wieder besserer Holzausbeuten. Dieser schaffte nämlich auch in seinem dritten Saisonmatch wieder ein prima Ergebnis und schlug den KC Lustige Neune mit 849:796. Wieder einmal eröffnete Gerhard Schmitt mit guten 211 und verschaffte seinem Team einen soliden Vorsprung gegen Marion Hirschbiels 185. Peter Schmitt setzte erfolgreich nach und erreichte mit 221 die Tagesbestleistung, während Gudrun Horbach für die Lustigen Neune gute 205 entgegensetzte. Im dritten Paar kreuzten Jürgen Schmitt (206) und Arnulf Sattler (192) die Klingen. So war die Partie schon entschieden, als Georg Eckert und Klaus Sattler ins Schlussduell gingen. Routinier Eckert steigert sich weiter in die Saison mit 211, Klaus Sattler setzte mit 214 sogar noch drei Holz drauf. Der Spitzenkegler der Lustigen Neune scheint sich damit heuer allemal zu einem Kandidat für einen Platz ganz vorne in der Herreneinzelwertung zu etablieren. Für den neuen Tabellenführer KC Gut Holz heißt es nun am kommenden Wochenende die gute Serie gegen den KC Nachtschwärmer fortzusetzen, im zweiten Samstagsspiel stehen sich in einer interessanten Auseinandersetzung der KC Lustige Neune und der KC Die Flinken 2 gegenüber.

KC Lachplatt überzeugt zum Auftakt

Rekordmeister Gut Holz unterstreicht seine Ansprüche
Nur zwei Partien hatte der dritte Spieltag der Kegelortsmeisterschaft Mörlenbach auf dem Plan. In der ersten davon dominierte erwartungsgemäß der Rekordsieger KC Gut Holz den KC Die Verflixte 7. Schon im Startpaar setzte Gerhard Schmitt ein Glanzlicht mit 226 Holz. Mit dieser Bravourleistung legte er nicht nur gegen Michaela Dollingers 169 einen riesigen Vorsprung für sein Team an, sondern unterstrich auch seine Ambitionen auf einen Top-Platz in der Herreneinzelwertung. Auf allerhöchstem Niveau spielte sich anschließend der Kampf zwischen Peter Schmitt (216) und Daniela Sattler ab, die mit 225 den Rückstand für die Verflixten 7 zwar nur geringfügig verkürzen konnte, aber ebenfalls so in die Spitzenränge der Dameneinzelwertung vordrang. Jürgen Schmitt (205) und George Eckert (205) vervollständigten einen ausgezeichneten Mannschaftskampf für den KC Gut Holz auf 854 Holz, während Sabrina Horbach (183) und Anne Krall (185) das Damenteam auf 762 Zähler brachte. Somit zeichnet sich klar ab, dass die Wege beider Teams wohl wieder in die Tabellenregionen führen, wo man sich aus den Vorjahren auskennt: Gut Holz ganz in der Spitze, die Verflixten 7 eher im Tabellenkeller.

Eine Überraschung barg dann die zweite Begegnung zwischen dem KC Lachplatt und dem KC Nachtschwärmer. Für die Lachplatt in ihrem ersten Saisonauftritt begannen Marianne Walter mit 193 und Franz Frömel mit 195 solide, aber nicht überragend. Die stark ersatzgeschwächt angetretenen Nachtschwärmer hielten da in der ersten Halbzeit mit ihrer Topkeglerin Monika Weber (208) und einer furios ins Abräumen agierenden Simone Weber mit exzellenten 204 sehr gut dagegen und lagen zur Hälfte der Auseinandersetzung mit 24 Holz in Front. Dann aber legte Resi Cech eine ausgezeichnete Leistung von 214 Holz vor, mit der Markus Pappermann nicht Schritt halten konnte. Seine 183 reichten gerade noch aus, um im Schlusspaar Olaf Ofenloch gegen Kurt Cech überhaupt noch eine Chance auf den Mannschaftssieg mitgeben zu können. Cech ließ sich aber nicht beirren, er schaffte das Kunststück dreier Neuner in Folge im Abräumen und erreichte 212 Holz. Olaf Ofenloch drehte tatsächlich voll auf und hielt noch bis zum vorletzten Wurf die Möglichkeit offen, das Blatt zu wenden, doch es gelang schließlich nicht ganz. Ein sehr gutes Resultat von 210 machte den knappen 814:805-Sieg der Lachplatt perfekt, die so einen ausgesprochen starken Start in die Kegelortsmeisterschaft 2011/12 feiern konnten.

Die Flinken 1 zeigen ihre Klasse

Erster Saisonsieg auch für die Nachtschwärmer
Am zweiten Spieltag der Kegelortsmeisterschaft Mörlenbach trafen im Bruderkampf das erste und zweite Team des KC Die Flinken aufeinander. Für die zweite Mannschaft eröffnete Brunhilde Deparade mit 192 Holz, denen Emil Eck gleich die Tagesbestleistung mit furiosen 229 entgegen hielt. Wesentlich ausgeglichener verlief das zweite Paar, wo Andreas Quick (204) und Helmer Mehner (207) gute Leistungen gelangen. Plötzlich keimte dann nochmals Hoffnung im Lager der zweiten Mannschaft auf, als Marion Göttmann mit hervorragenden 224 ihrem Gegner Rainer Reinheimer (196) 28 Holz abnahm. Zwölf Holz Rückstand vor dem Schlussduell zwischen Klaus Deparade und Sigrid Reinheimer schienen zumindest keine unlösbare Aufgabe für den Außenseiter, doch es kam ganz anders. Während Klaus Deparade nicht gut drauf war und er mit 184 ein für seine Ansprüche bescheideneres Resultat erzielte, kegelte Sigrid Reinheimer wie aus einem Guss. Mit exzellenten 226 Holz unterstrich sie ihre führende Rolle in der Damenkonkurrenz und machte den somit doch noch klaren 858:804-Sieg des KC Die Flinken 1 perfekt.

Anschließend griff das Team der Roten Teufel erstmals in die neue Saison ein, wobei es gegen den am ersten Spieltag enttäuschenden KC Nachtschwärmer ging. Einzelortsmeister Heiner Kadel legte 200 vor, ein Ergebnis, das Markus Pappermann mit 198 fast egalisierte. Die Nachtschwärmer kegelten sich dann mit einer Bravourleistung von Monika Weber (222) in Front, denn ihr Gegenüber Hans Strauss kam auf 198. Als für die Roten Teufel Heinrich Göttmann weder in die Vollen noch ins Abräumen zu recht kam und auf der Anzeigetafel am Ende nur 155 aufleuchteten, war das Match entschieden, denn Wolfgang Deck setzte dem solide 198 Holz entgegen. Rüdiger Holch mit 182 und Olaf Ofenloch mit 199 vervollständigten die Mannschaftsleistungen für ihre Teams, sodass die Nachtschwärmer letztlich einen ungefährdeten 817:735-Erfolg unter Dach und Fach gebracht hatten.

Die letzte Auseinandersetzung des Tages führte die Lustigen Neune und den KC Die Verflixte 7 zusammen, eine dahingehend brisante Partie, als die Lustigen Neune in dieser Runde die Verflixten 7 mit Keglerinnen personell unterstützen. Auf deren Seite blieb leider ein Topresultat aus. Michaela Dollinger (185), Manuela Sattler (183), Daniela Sattler (189) und Sabrina Horbach (190) legten zwar stabile, aber eben keine Spitzenergebnisse auf die Bahn. Das so erreichte Mannschaftsresultat von 747 reichte den Verflixten 7 letztlich nicht aus zu gewinnen. Dabei wäre die Chance da gewesen, denn auch die Lustigen Neune konnten nicht an die in der Vorwoche gezeigte Qualität anknüpfen. Dorothee Hölzing (200), Gudrun Horbach (155) und Marion Hirschbiel (192) konnten sich aber auf einen wieder in Klasseform aufspielenden Klaus Sattler als Schlusskegler verlassen, dem diesmal 223 Holz gelangen. 770 Holz für das Team reichten damit aus, den zweiten Erfolg im zweiten Wettkampf einzufahren.

KC Lustige Neune beginnt Saison mit Paukenschlag

Starke Resultate der ersten Siegerteams
Zum Start der Kegelortsmeisterschaft Mörlenbach standen sich am vergangenen Samstag der KC Nachtschwärmer und der letztjährige Träger der Roten Laterne KC Lustige Neune gegenüber. Sah zu Beginn mit Hans Dörsams 205 gegen Gudrun Horbachs 188 noch alles nach dem erwarteten Favoritensieg der Nachtschwärmer aus, wendete sich das Blatt in der Folge jedoch rapide. Markus Pappermann erwischte einen rabenschwarzen Tag und erzielte nur indiskutable 163 Holz, was die Lustigen Neune in Person von Klaus Horbach und exzellenten 213 sofort in eine klare Führung ummünzten, die sie danach weiter ausbauten. Sowohl Wolfgang Deck (187) als auch Olaf Ofenloch (202) mussten gegen die tadellos sicher aufspielenden Marion Hirschbiel (206) und Klaus Sattler (218) weitere Holz abgeben. Am Ende stand ein überzeugender 825:757-Sieg der Lustigen Neune zu Buche, die mit solchen Klasseleistungen für den weiteren Rundenverlauf gut gerüstet scheinen.

Titelverteidiger Gut Holz hatte in Match zwei den Vorjahresdritten KC Die Flinken 2 zum Gegner und spulte wieder einmal routiniert und ohne Schwächen einen ausgezeichneten Mannschaftsdurchgang ab. Gerhard Schmitt (217), Peter Schmitt (214) und Jürgen Schmitt (217) kegelten auf dem gewohnt hohen Niveau, Georg Eckert (198) fiel dahinter nur ganz leicht ab. Dem so erzielten Teamergebnis von 846 Holz hatten die Flinken nur den besten Kegler dieses Wettkampfes entgegen zu setzen: Klaus Deparade überzeugte mit hervorragenden 220 und blieb dabei ebenso wie Gerhard Schmitt ohne jeden Fehlwurf. Seine Teamkollegen Andreas Quick (197), Marion Göttmann (186) und Ilse Kollmann (168) blieben da schon ein ganzes Stück zurück, sodass unterm Strich ein ungefährdeter 846:771-Erfolg des Rekordmeisters KC Gut Holz stand.

Die dritte Partie führte den Vizemeister KC Die Flinken 1 mit dem KC Die Verflixte 7 zusammen. Seitens der Favoriten war spannend zu sehen, welche der Topkegler hier schon eine Saisonfrühform aufweisen konnten, bei den Damen galt die Aufmerksamkeit der Frage, inwieweit die neu für diese Mannschaft gewonnenen Keglerinnen einschlugen. Anne Krall eröffnete für den Außenseiter mit 179, was gleich eine Steilvorlage bedeutete, die Emil Eck mit sehr guten 214 für die Flinken zu nutzen wusste. Auch im zweiten Paar bauten die Flinken den Vorsprung aus, da Helmar Mehner wieder einmal ein prima Ergebnis von 224 erzielte, doch auch Manuela Sattlers 198 konnten sich für das Damenteam sehen lassen. Nadine Henkel wiederholte anschließend dieses Ergebnis und blieb damit auf Augenhöhe mit Rainer Reinheimer, dem 202 gelangen. Im Schlussduell setzte Daniela Sattler dann ein Ausrufezeichen mit ausgezeichneten 207 und nahm damit sogar der Einzel-Ortsmeisterin Sigrid Reinheimer, die 206 erreichte, ein Holz ab. Mit 846:792 setzten sich somit die Flinken erwartungsgemäß durch, doch konnten beide Teams mit diesem Auftakt von der Leistung her absolut zufrieden sein.

Die Kugeln rollen wieder !

Start in die neue Saison der Kegelortsmeisterschaft Mörlenbach
Nach einigen Monaten Sommerpause beginnt am kommenden Samstag, dem 15.10. die neue Saison der Ortsmeisterschaft im Kegeln in Mörlenbach/Ober-Mumbach. Bereits zum 43. Mal treten die engagierten Hobbykegler zu diesem Traditionswettstreit an und ermitteln ihre Titelträger in der Mannschaftswertung sowie im Einzel bei Damen und Herren. Veranstaltungschef Klaus Deparade konnte auch in diesem Jahr wieder einen Turnierplan mit acht Mannschaften aufstellen, in denen sich rund 50 Einzelkegler wieder finden, die bis zum März kommenden Jahres um die besten Holzzahlen kämpfen.
Die hoch gehandelten Favoriten sind selbstverständlich wieder die Routiniers vom KC Gut Holz als Titelverteidiger sowie der KC Die Flinken 1, wechselten sich beide Teams doch seit Jahren im Gewinn der Meisterschaft ab. Ob unter den anderen Clubs KC Nachtschwärmer, KC Die Flinken 2, KC Lachplatt, KC Rote Teufel, KC Die Verflixte 7 oder KC Lustige Neune einer oder gar zwei dabei sind, die den Seriensiegern in die Parade fahren, ist eine der vielen offenen Fragen zum Start einer Runde.
Diesen bestreiten im Auftaktmatch am Nachmittag der KC Nachtschwärmer und der KC Lustige Neune, ehe anschließend Rekordmeister KC Gut Holz gegen den KC Die Flinken 2 auf die Bahnen geht. Spannende und zumeist auch hochklassige Begegnungen sind zu erwarten und locken auch manchen Zuschauer immer wieder samstags in die Kegelbahn.